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Zukunftsthemen

  Mobilität auf dem Land

Als richtungsweisende Aufgabe der Zukunft sehe ich die flächendeckende Errichtung von E-Auto Schnell-Ladestationen. Die Mobilität wird sich verändern, doch zuerst einmal ist die Industrie gefragt, vergleichbar bezahlbare E-Autos herzustellen. Auch muss die Kapazität der Batterien ausreichend groß sein, um es auch für die Landbevölkerung reizvoll zu machen, auf E-Autos umzusteigen.


Als Kommunen müssen wir Vorbild sein und sollten daher schnellstens Ladestationen errichten. Erste Gespräche habe ich bereits geführt. In 5 Ortsgemeinden werden Doppelschnellladestationen errichtet (2018). 


Der ÖPNV (Öffentlicher Personen Nahverkehr) ist wichtiger Bestandteil der Mobilität auf dem Land. Es reicht nicht aus, wenn nur 2 mal am Tag ein Bus in die Gemeinde kommt. Ich begrüße ausdrücklich den Ansatz und Vorschlag der verantwortlichen Personen (ich sitze da mit am Tisch), die Ausschreibung des ÖPNV ab dem Jahr 2019 so zu gestalten, dass mehr Busse zu besseren Zeiten in die Gemeinden kommen. Im Ergebnis können auch die Gemeinden abseits der Stadt Bad Kreuznach täglich alle 2 Stunden angefahren werden. Hinzu kommt, dass kleinere Busse eingesetzt werden sollen und, ganz wichtig, dass auch Abholdienste und Einzelfahrten vorgesehen sind.


Dieses Paket wäre eine wesentliche Verbesserung des ÖPNV. Gemeinsam sollten wir die Verbesserung des ÖPNV auf dem Land unterstützen - für alle und gerade auch für unsere Schüler! Wenn darüber hinaus Bürgerbusse benötigt werden und diese von den jeweiligen Gemeinden organisiert und finanziert werden, halte ich das für möglich. Eine flächendeckende Bürgerbusversorgung sehe ich, auch im Hinblick auf die dann sinkende Wirtschaftlichkeit des ÖPNV und die große Fläche unserer VG, für äußerst problematisch.


E-Autos und ÖPNV sind sicher wichtig, doch werden sie uns alleine nicht weiter bringen, wenn unsere Straßen nicht in einen ordentlichen, sicher befahrbaren Zustand gebracht werden. Dafür müssen Land und Kreis mehr Geld in die Hand nehmen. Meinem Vorschlag, die Seitenstreifen zu befestigen und mehr Geld für die Straßenunterhaltung in den Haushalt zu stellen, wurde im Kreistag gefolgt.


Abschließend zu diesem Thema noch ein Gedanke:


Die Metropole Frankfurt wird durch den Brexit noch mehr an Bedeutung gewinnen. Die Stadt Bad Kreuznach benötigt unbedingt einen S-Bahn Anschluss ins Rhein-Main-Gebiet; zur Entlastung der Straßen und zur Minimierung der Fahrzeiten für unsere Pendler!



  SCHULEN UND KINDERTAGESSTÄTTEN

In unserer Verbandsgemeinde gibt es derzeit 17 Kindertagesstätten und 7 Grundschulen. Hinzu kommen die Realschule Plus und die Alfred-Delp-Schule in Hargesheim.


Damit haben wir eine gute, wohnortnahe Schulbildung unserer Kinder und Schüler.


Wichtig ist, dass wir die Nachmittagsbetreuung in den Grundschulen den Bedürfnissen von Kindern und Eltern anpassen. An vielen Orten haben wir das bereits getan. Mit der Kurzzeitbetreuung (bis 14:30 Uhr) und der Langzeitbetreuung (bis 17:00 Uhr) kommen wir individuell den Bedürfnissen von Schülern und Eltern nach. Hinzu kommt das verpflichtende Ganztagsangebot an der Grundschule in Wallhausen.


Viele Angebote laufen in enger Abstimmung und Kooperation mit den Ortsgemeinden als Träger der Kindertagesstätten. Darüber bin ich sehr froh, das macht vieles einfacher.



  ERHALT DER SCHWIMMBÄDER IN DEN GEMEINDEN

Schwimmen dient der Erhaltung unserer Gesundheit, ist Sport und Freizeitvergnügen gleichermaßen. Von daher können wir uns glücklich schätzen, dass die Ortsgemeinden Argenschwang, Rüdesheim, Wallhausen und Winterbach Schwimmbäder in unserer VG vorhalten.


Doch diese Einrichtungen kosten Geld, viel Geld. Nur durch erhebliche finanzielle Anstrengungen der Ortsgemeinden und der tatkräftigen Unterstützung der Fördervereine und zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ist es möglich, diese Einrichtungen in den Gemeinden zu erhalten.


Es war mein Vorschlag, die Ortsgemeinden mit eigenen Schwimmbädern beim laufenden Betrieb finanziell zu unterstützen; dies sollten und müssen wir auch zukünftig tun.


Die Freibäder sind zum Teil in die Jahre gekommen, das erfordert umfangreiche Modernisierungsarbeiten, wie jetzt z.B. in Rüdesheim. Auch hier sind wir mit im "Boot" und werden unseren Beitrag leisten.



  SCHNELLES INTERNET UND MOBILFUNK FÜR ALLE!

Seit einigen Jahren sind die Gemeinden in der Verbandsgemeinde Rüdesheim mit schnellem Internet über Glasfaseranbindung versorgt. "Stillstand bedeutet Rückschritt" und so dürfen wir nicht in unseren Bemühungen nachlassen, um immer auf dem aktuellsten - besser auf dem besten - Stand der Technik zu bleiben. Gerade bei der Ausweisung von Neubaugebieten muss darauf geachtet werden, dass die Möglichkeit besteht, Glasfaser bis zu den Gebäuden zu verlegen.


Sorge bereitet mir die Tatsache, dass in manchen Gemeinden noch Funklöcher bestehen, die es uns nicht ermöglichen, mobil zu telefonieren. Das muss sich ändern, hier müssen die Anbieter nachbessern - dringend!



  FLÄCHENDECKENDE VERSORGUNG MIT W-LAN HOTSPOTS ODER FREIFUNK

Sicherlich ist es für Besucher und Touristen wichtig, an vielen Orten kostenlos im Internet zu surfen. Deshalb habe ich das Landesprogramm zur Förderung von W-LAN Hotspots an die Gemeinden zur Entscheidung weitergegeben. Einige haben davon Gebrauch gemacht.


Daneben wird Freifunk auf privater Basis angeboten. Einfach gesagt müssen viele Haushalte in der Gemeinde mit dem eigenen Netz ein Gesamtnetz aufbauen, um zu ermöglichen, in möglichst der gesamten Gemeinde ununterbrochen und kostenlos surfen zu können.


Ich habe mir persönlich noch kein abschließendes Bild über das Für oder Wider gemacht, ich kann nur soviel sagen, dass ich es nicht möchte, dass unsere Kinder rund um die Uhr an jedem Fleck in unserer Heimat frei im Internet surfen können. Deshalb meine Frage: Brauchen wir das wirklich überall?



  STÄRKUNG DER HAUSÄRZTLICHEN VERSORGUNG UND DER SOZIALSTATION/NAHE

Es ist nichts Neues, wenn ich sage, dass wir die hausärztliche Versorgung gerade in den abseits der Städte liegenden Ortsgemeinden dringend benötigen und auch künftig erhalten müssen. Nicht jeder junge Arzt sucht aber den Weg in eine kleine Arztpraxis auf dem Land oder will sie im besten Fall übernehmen. Gemeinsam mit den Ortsgemeinden müssen wir verstärkt Anreize schaffen, damit sich junge Ärzte in unserer Verbandsgemeinde niederlassen.


Daneben gilt es unsere so wichtige Sozialstation/Nahe auch in Zukunft finanziell zu unterstützen. Wir brauchen die Ausweitung der Tagespflege, gerade die pflegenden Angehörigen benötigen auch einmal einen Tag Ruhe, einen Tag für sich und die Familie.



  UNSERE VG ALS WOHN- UND ARBEITSSTANDORT

Die Nachfrage nach Bauland in unserer VG ist derzeit sehr groß. Fast an allen Orten suchen Bauwillige freie Bauplätze. Die Gemeinden jedoch können nicht jeden Wunsch erfüllen. Wichtig erscheint mir, dass wir auch in Zukunft unseren Bürgerinnen und Bürgern bezahlbaren Wohnraum anbieten können.


Daneben gilt es aber auch die Ortskerne nicht aus den Augen zu verlieren. Derzeit haben wir nur wenige Leerstände in unserer Verbandsgemeinde; fast alle Häuser finden eine Nachfolgenutzung. Doch die Zeiten des Baubooms können und werden sich auch wieder ändern. Daran müssen wir denken und darauf müssen wir mit schlüssigen Innerortskonzepten vorbereitet sein.


Wichtig und auch relativ schnell umsetzbar erscheint mir die weitere Schaffung von altersgerechten Wohneinheiten in unserer VG. Immer mehr ältere Menschen leben in einem großen Haus, die Kinder sind schon lange ausgezogen. Diese Menschen suchen Wohnungen, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten und auch bezahlbar sind. Gemeinsam mit privaten Investoren und den Gemeinden könnte ich mir vorstellen, als Verbandsgemeinde selbst Projekte zu entwickeln und zu verwirklichen.


Neben den Menschen in den Wohngebieten, müssen aber auch unsere Betriebe die Möglichkeit haben, sich zu verändern, zu erweitern. Das ist nicht immer einfach, weil uns die typischen, zentralen Gewerbegebiete fehlen. Wir müssen weiter kleinere, ortstypische Lösungen suchen, um den Betrieben die Zukunft in den Gemeinden zu sichern. Die Niederlassung eines Gewerbebetriebes fördern wir derzeit mit einem Zuschuss in Höhe von 2,60 € je m² Grundstücksfläche.


Schließlich müssen wir die Nahversorgung mit Lebensmitteln sicherstellen. Dazu gehören derzeit die Ansiedlung von Märkten in Wallhausen und Waldböckelheim. Leider haben wir in beiden Gemeinden noch planerische Hindernisse zu überwinden. Mehr zu gg. Zeit unter "Aktuelles". Ich persönlich halte die Märkte in Waldböckelheim und Wallhausen für alternativlos zur Versorgung der Bevölkerung in den Regionen Ellerbachtal und Gräfenbachtal.


Scgließlich können wir froh und dankbar sein, dass es in vielen Gemeinden noch einen Bäcker und/oder Metzger gibt. Unterstützen Sie diese Geschäfte, kaufen Sie bitte dort ein, denn nur so kann der Betreiber wirtschaftlich für uns alle weiter arbeiten.



  TOURISMUS, LANDWIRTSCHAFT UND WEINBAU

Wir leben dort, wo andere gerne Urlaub machen (würden)! Doch, warum kommen nur so wenige Menschen zu uns ins Naheland? Damit ist eigentlich schon das richtige Wort der Vermarktung gefunden. "Erlebnisregion Naheland", so sehe ich die VG Rüdesheim als Teil eines Ganzen. Wir müssen weg vom klein-klein, weg von der Vermarktung von Verbandsgemeinden, die außerhalb von Rheinland-Pfalz niemand kennt.


Der Tourismus kann meines Erachtens nur über den Weinbau und naturnahe Erholung funktionieren.


Wir stellen nicht nur 3 tolle Naheweinmajestäten, nein, wir können mit Katharina Staab aus Oberhausen auch die Deutsche Weunkönigin präsentieren.


Darauf sollten wir aufbauen, verbunden mit den zahlreichen örtlichen Attraktivitäten in allen 32 Ortsgemeinden, verbunden mit der sehr guten Gastronomie, unseren Wein- und Wanderführern und den regionalen Produkten der Marke SooNahe.


Ich bin stolz auf unsere Heimat und ich lebe gerne hier.


Lasst uns gemeinsam diese Heimat anderen Menschen zeigen - sie werden sie lieben!



  EHRENAMT UND FEUERWEHR

Ganz viele Menschen in unserer Verbandsgemeinde engagieren sich ehrenamtlich. Ohne ihre Mithilfe wäre vieles in der jetzigen Form gar nicht möglich. Wir brauchen auch in Zukunft die Ehrenamtlichen, doch wir dürfen jeden Einzelnen nicht über Gebühr belasten.


Gerade die Flüchtlingshilfe und die Ehrenamtlichen der Feuerwehren halten uns vor Augen, dass wir noch mehr unterstützend und entlastend tätig sein müssen.


Von daher stehe ich dem Bau der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Rüdesheim sehr positiv gegenüber. Zusammen mit anderen Verbandsgemeinden können dort gemeinsame Aufgaben übernommen werden, um die Ehrenamtlichen in den Wehren zu entlasten.


Auch die Einstellung eines Ehrenamtskoordinators war die richtige Entscheidung, um den vielen Helfern und Unterstützern in der Flüchtlingshilfe zur Seite zu stehen.


Wir werden auch weiter nicht nachlassen, Vereine, Verbände und Kirchen nach besten Kräften zu unterstützen.



  PROGRAMME FÜR JUNG UND ALT

Ich glaube, hierzu gibt es nicht viel zu sagen oder doch?


Ferien-Spaß-Aktion für Kinder und Schüler


Inliner-Training für alle Grundschüler


Kinder-Theatertag für alle Kindergartenkinder


Weihnachtsevent für Kinder und Eltern


Seniorentheater


Seniorentag


Seniorenfastnacht


Thementage für jedermann


und vieles mehr...